Wer nicht passt, hat etwas zu geben!

ball-407081_1280_crop

Ich war mit meiner Familie für ein paar Tage in Dänemark. Wir besuchten dort Verwandte meiner Frau. Ich nutzte die Gelegenheit, um meinem Hobby der Fotografie nachzugehen und mir mit etwas Abstand vom Alltag Gedanken zu machen. Da am selben Wochenende auch der World Wide Photowalk war, ging ich mit anderen lokalen Photografen durch die Stadt Aalborg. Die Bilder des Photowalk sind bei Flickr und auf meinem Fotoblog zu finden.

Gary Vaynerchuks – Crush It

Während alle anderen bei der nächtlichen Rückfahrt nach Deutschland schliefen, nutzte ich die Zeit am Steuer, um Gary Vaynerchuks Buch „Crush It” zu hören und mir Gedanken zu meinen persönlichen Herausforderungen zu machen. Gary Vaynerchuk ist davon überzeugt, dass jeder mit seiner Leidenschaft seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Sein Rezept lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • Finde ein Thema für das du leidenschaftlich brennst.
  • Lerne alles zu diesem Thema.
  • Helfe anderen in Sozialen Netzwerken mit deinem Wissen.
  • Wenn andere deine Kenntnisse und deine Hilfe anerkennen, wirst du mit deiner Leidenschaft deinen Lebensunterhalt verdienen.

Erfolgsgeschichten von Podcastern und anderen, denen ich auf Twitter folge, bestätigen dies. Sie waren Mitauslöser, dass ich diesen Blog gestartet habe und die Plattform helpteers.net entwickle. Um in der Zukunft erfolgreicher zu sein, will und muss ich jetzt offensiver den dritten Punkt angehen, denn noch habe ich zu wenig Bekanntheit in den Sozialen Netzwerken erreicht.

Warum helpteers.net?

Nachdem ich ein paar Kapitel des Buches gehört hatte, nutzte ich die Ruhe, um über meine Zweifel nachzudenken. Dabei hörte ich Songs, die ich schon lange nicht mehr gehört hatte und die mich an schöne alte Zeiten erinnerten. Ich fragte mich, warum ich gerade helpteers.net entwickle? Mir wurde klar, meinen Job aufzugeben und etwas Neues anzufangen, war ein radikaler Schritt. Ich machte ihn, um meinen Wunsch nachzugehen, etwas Wertvolles für die Gesellschaft zu leisten. Viele Menschen wollen wahrscheinlich nicht so radikal etwas an ihrem Leben ändern. Aber, und davon bin ich überzeugt, viele Menschen wollen etwas Sinnvolles für die Gesellschaft tun. Genau dies will ich mehr Menschen ermöglichen. Mit helpteers.net will ich Menschen verbinden und Helfen einfach planbar machen.

Bindeglied zwischen Technik und Sozialem

Ich habe in diesem Jahr viele Menschen kennengelernt, die sich bei großartigen sozialen Projekten engagieren und so das Miteinander stärken. Ich möchte diese Menschen unterstützen und mehr Menschen dazu bewegen, anderen zu helfen. Dies tue ich, indem ich mein technisches Wissen einsetze. Ich sehe mich daher als Bindeglied zwischen Technik und Sozialem. Als Bindeglied stehe ich jedoch zwischen den Gruppen, und mir fehlt daher das Gefühl der Zugehörigkeit, das hat mich in diesem Jahr immer wieder zweifeln lassen.

Nicht passen

Bei meinem ersten openTransfer Camp fühlte ich mich wie der „Technik Spinner“, der mit einer Idee – einer technischen Lösung – die anwesenden engagierten Menschen herausforderte, selber sich aber bis zu dem Zeitpunkt wenig engagierte.

Auf dem Pirate Summit hatte ich das Gefühl, ich habe kein richtiges Startup und kein Business mit Aussicht auf Erfolg, sondern nur eine Unternehmung mit sozialem Hintergrund.

Bei den Web-Entwickler Veranstaltungen, war ich meist der einzige, der – abgesehen von meinen Blogs – das letzte mal in 1999 Webseiten entwickelt hatte. Ich kannte viele der Werkzeuge, Frameworks und Sprachen, die in der Web-Entwicklung genutzt werden, hatte aber nicht damit gearbeitet.

Anstatt mir Gedanken darüber zu machen, warum ich zu einer Gruppe nicht passe, werde ich ab jetzt nach Gemeinsamkeiten schauen. Die außerfachlichen Kenntnisse werde ich einbringen, um neue Denkanstöße und Impulse zu geben.

Angekommen

Gegen Ende der Fahrt spielte ich Supertramp, da ich “The logic song” hören wollte. Ich ließ dann einfach das Album weiter laufen. Der letzte Song, der lief, als wir zuhause ankamen, war “Give a little bit”. Den Song habe ich seit einer Ewigkeit nicht mehr gehört, aber er passte perfekt zu meinen Gedanken und zu meinem Ziel. In einer Textstelle heisst es:

There’s so much that we need to share
So send a smile and show you care
(…)
I’ll give a little bit of my life for you
So give a little bit
Give a little bit of your time to me

Flattr this!

This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.