Meine erste Socialbar

Socialbar Düsseldorf

Am 25.02.2015 hatte ich zusammen mit Tatiana, Silke und Nicole
meine erste Socialbar veranstaltet. Das Thema der Veranstaltung war “LEBENSMITTEL – Verwendung Verblendung Verschwendung”. Es war nicht nur die erste Socialbar, die ich mitorganisierte, sondern meine erste Socialbar überhaupt. Als ich das erste mal von dem Konzept las, war ich gleich begeistert. Die Socialbar verbindet auf gekonnte Weise die Vorteile des Internets, um Veränderungen in der “realen Welt” anzustoßen. Dazu lehnt sich die Socialbar an das Konzept eines Barcamps an, komprimiert dies jedoch auf einen Abend. Dadurch wird die Veranstaltung fokussierter und öffnet sich gleichzeitig mehr interessierten Menschen.

Die Organisation

Vor der Veranstaltung stand jedoch die Organisation. Der Anstoß eine Socialbar in Düsseldorf zu veranstalten, kam von Tatiana. Nach einigen Gesprächen und Überlegungen brachte sie uns (Tatiana, Silke, Nicole und mich) als Socialbar Team Düsseldorf zusammen. Dabei zeigte sich gleich zu Anfang, dass wir uns wunderbar ergänzen.

Das Team

Silke hat durch ihre anderen Tätigkeiten ein großes Netzwerk, was uns sehr half, die nötige Reichweite zu erlangen und Sprecher für die Vorträge zu finden.
Nicole hat als Grafik Designerin sehr schöne Logos und Banner erstellt.
Tatiana hat unsere Vorbereitungen und Treffen immer sehr produktiv gemacht, indem sie offene Fragen klärte, den Status fest hielt und die nächsten Schritte aufzeigte.
Ich konnte meine technischen Kenntnisse, mein Faible für Fotografie und meine Lust zu schreiben einbringen.

Tatiana, Silke, Georg und Nicole

Tatiana, Silke, Georg und Nicole

Ein echtes Dreamteam also. 🙂

Ich war sehr angetan von der produktiven Kommunikation, zwischen den Vorbereitungstreffen, wofür wir eine geschlossene Facebook Gruppe nutzten. Die ergiebigen Treffen schweißten uns als Gruppe zusammen und führten zu guten Ergebnissen, so dass die Vorbereitungen sehr gut abliefen.

Die Präsentationen

An dem Abend gab es vier Vorträge.

Peter Wiedeking, Gründer der Abendtüte, machte ein Vortrag zu “Misfits”. Misfits sind nicht normgerechtes Obst und Gemüse. Er zeigte auf, in welchen Massen es ausgesondert wird und was man dagegen tun kann. Die anschließende Diskussion zeigte, dass vielen das Ausmaß der Aussonderung, nicht bekannt war.

Bettina Berens zeigte im Anschluss wie man mit “Solidarische Landwirtschaft” zum Produzenten seines eigenen Obst und Gemüses werden kann. In der anschließenden Diskussion gab es weiterführende Fragen und es wurde auf ähnliche Konzepte hingewiesen.

Sabrina Hosono stellte die Lebensmittelretter Düsseldorf vor. Eine Initiative von engagierten Menschen, die sich für das Ende der Lebensmittelverschwendung einsetzt. Die Diskussion zu dem Thema war sehr kontrovers, und es wurde festgestellt, dass das Essen an sich doch eine sehr persönliche Sache ist.

Die letzte Präsentation kam von Gerda Moritz und Max Hesselmann. Sie stellten zusammen die Slow Food Youth Düsseldorf vor. Eine Gruppe von jungen Menschen, die sich intensiver mit den Zusammenhängen und Details des Lebensmittelsystems und der -produktion beschäftigt. Die Diskussion zu dem Thema zeigte, wie viele unterschiedliche Gruppen es zu dem Thema gibt, und dass sie oft untereinander vernetzt sind.

Mein Fazit zu der Veranstaltung

Die verschiedenen Blickwinkel auf das Thema Lebensmittel waren sehr informativ. Die Diskussionen gaben sowohl dem Vortragenden als auch den Zuhörern neue Einblicke, so dass ich die erste Socialbar in Düsseldorf als durchgehen gelungen empfand.

Ich freue mich auf die Vorbereitungen und Veranstaltung der nächste Socialbar in Düsseldorf. Diese findet am 19.5.2015 satt und hat das Thema „Digitale Revolution“ – Wie das Internet und künstliche Intelligenz unsere Gesellschaft beeinflussen.

Wenn du Interesse hast eine Präsentation zu halten, schreib uns eine Email.

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