Mein Engagements-Marathon

Marathon

Ich werde im Dezember einen persönlichen Engagements-Marathon starten, um mich aus meiner Komfortzone zu holen und zu mehr sozialem Engagement zu bringen. Ziel des Engagements-Marathon ist es in 42 Wochen 42 unterschiedliche Aufgaben zu übernehmen bzw. unterschiedliche Organisationen zu helfen. Dies soll die Regelmäßigkeit des Engagements mit zeitlich planbaren Aufgaben verbinden.

Warum ein Engagements-Marathon?

Der Marathon ist das Sinnbild für einen Kampf, der nur mit Ausdauer und Willenskraft zu gewinnen ist. Den ersten Marathon läuft man, um ein klares Ziel zu erreichen, um etwas in seinem Leben zu verändern und um sich selbst zu besiegen, zu überwinden.

Der Engagements-Marathon stellt für mich ein sehr herausforderndes Ziel dar, weil ich sowohl beruflich als auch privat wenig Berührungspunkte zu sozialen Einrichtungen habe. Mein bisheriges Engagement beschränkte sich auf Feste und andere Anlässe im Kindergarten und in der Schule. Dieses Engagement hatte natürlich konkrete Vorteile für mich und meine Familie und war einfach ein Teil unserer Freizeitaktivitäten. Weitere Gründe, die mich vom mehr Freiwilligenarbeit abgehalten haben, habe ich in dem Post “Freiwilliges Engagement (mit helpteers.net)“ genauer beschrieben.

Ziel des Engagements-Marathons

Der Engagement-Marathon soll mein persönliches Selbstbild ändern und zu mehr Engagement führen. Außerdem möchte ich herausfinden, welche Aufgaben und Projekte für kurzfristiges Engagement möglich sind und sich somit gut für die Plattform helpteers.net eignen.

Mit der Entwicklung der projektbasierten Engagementsplattform helpteers.net habe ich mir genauer angeschaut, warum ich mich in der Vergangenheit nicht so viel engagiert habe und was andere davon abhält. Mir ist dabei aufgefallen, dass ein regelmäßiges Engagement, vor allem am Anfang, schwierig mit Beruf und Familie vereinbar ist. Ein einfach planbares Engagement stellt dagegen eine geringere Hürde dar und wird gern angenommen. Ich bin davon überzeugt, dass diese Art der Einsatzbereitschaft zu mehr langfristigem Engagement führt. Durch die wiederholte Hilfsbereitschaft und der damit einhergehenden Anerkennung und Glücksempfindung verändert sich das eigene Selbstverständnis. Es führt dazu, dass man sich selber als engagierten Menschen sieht. Wie in dem Buch “Switch – How to change things when change is hard” von Chip Heath und Dan Heath (Kapitel 7) anhand einer Studie beschrieben wird, ist ein solches geändertes Selbstbild ein großer Schritt, um zuvor schwierige Ziele zu erreichen. Bereits engagierte Menschen fällt es daher leichter, sich langfristig zu engagieren.

Vorbereitung für den Engagements-Marathon

Ich werde hier im Blog über die einzelnen Aktionen des Engagements-Marathon berichten und plane dies auch im Rahmen eines Podcast zu dokumentieren. Mein erster Podcast! Daher werde ich am 22. und 23. November 2014 am 4. Podlove Podcaster Workshop (#ppw14b) in Berlin teilnehmen. Momentan schaue ich nach Projekten und Organisationen, die ich gerne unterstützen möchte.

Wenn ihr Ideen habt, welche Projekte oder Organisationen ich unterstützen sollte oder ihr selber Unterstützung für einen guten Zweck benötigt, schreibt mir in den Kommentaren oder über das Kontaktformular. Ich freue mich über jegliche Anregung! Danke!

Hast du Lust beim Engagements-Marathon mitzumachen?

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