Der Podcast: Der Weg zur eigenen Stimme

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Vor einigen Tagen war ich beim 4. Podlove Podcaster Workshop in Berlin. In diesem Posting möchte ich zeigen, was meine Erfahrungen beim Erstellen meines erstens Podcast sind.

Von dem Podcaster Workshop hatte ich viele anregende Eindrücke mitgenommen und war vor allem von der familiären Stimmung sehr angetan. Auf diesem Weg möchte ich mich noch einmal für die sehr unkomplizierte und intensive Gespräche und Hilfestellungen bedanken. Meine Session Highlights waren “Marketing für meinen Podcast” von Maik Pfingsten, “Frauen-Selbsthilfegruppe” von Katrin Rönicke und “Journalistische Darstellungsformen” von Claudia Krell.

Podcasts hören

Ich habe in 2008 Podcast für mich entdeckt. Vor allem die Möglichkeit Podcast zu hören, während ich einer anderen Tätigkeit nachgehe, ermöglicht es mir, Informationen aufzunehmen und spannende Themen zu verfolgen, für die ich sonst keine Zeit finden würde. Im Gegensatz zu allen anderen Medien kann ich Podcasts beim Autofahren, beim Fahrradfahren, beim Joggen und bei sonstiger mechanischen Arbeit hören. Die Stimme der Podcaster zu hören, anstatt mit der eigenen “Stimme” im Kopf etwas zu lesen, ist ein weiterer Punkt, der eine besondere Nähe zwischen Podcaster und Hörer schafft.

Selber machen

Da ich so gerne Podcasts höre, habe ich mich entschlossen, selber einen Podcast zu starten. Den Anfang mache ich im Rahmen meines Engagement-Marathons. Ich führe Interviews mit Personen aus den Projekten, die ich unterstütze und will so die Projekte und das Engagement dem Hörer näher bringen.

Meine ersten Schritte habe ich auch bereits getan. Sie fühlen sich noch sehr unsicher an. Vor meinem ersten Interview hatte ich z.B. weniger Zeit als geplant, um mich vorzubereiten. An dem Tag selber hatte ich dann Panik bekommen, da ich mich unvorbereitet fühlte. Am Morgen vor dem Interview las ich daher noch ein paar Informationen zur Vorbereitung und Durchführung von Interviews. So kurzfristig angesetzt, war diese Information natürlich nicht hilfreich. Es wäre wirkungsvoller gewesen, mich auf mein Gemüt zu fokussieren, um gelassener zu werden und ich selber zu sein.

Unvorbereitet, nervös und die ersten Fehler

Den ersten Fehler machte ich bereits vor dem eigentlichen Interview. Nach der Ankündigung und dem Einverständnis zur Aufnahme stellte ich das Aufnahmegerät zwar auf dem Tisch, startete die Aufnahme jedoch nicht direkt. Ich dachte, ich sollte dies auch noch einmal ankündigen. Dies führte dazu, dass ein sehr interessantes, einführendes Gespräch nicht aufgezeichnet wurde. Die ersten Fragen kamen dann auch alles andere als sicher und ruhig. Meine Interviewpartnerin war jedoch sehr versiert und gab mir ausführliche und informative Antworten, so dass ich in Summe mit dem Interview zufrieden bin.

Weiter machen

Podcasten ist ein weiterer Schritt aus meiner Komfortzone, wodurch ich einen großen inneren Widerstand verspüre. Aus den gemachten Veränderungen im letzten Jahr weiß ich, dass sich aus der Komfortzone zu bewegen, beschwerlich aber lohnend ist. Ich begebe mich auf die Suche nach meiner eigenen Stimme, um mit ihr und durch sie spannende Geschichten zu unterschiedlichen Themen zu erzählen.

Hast du deine eigene Stimme schon gefunden?

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